Traumasensibles Yoga

Yoga ist ein ganzheitlicher Ansatz, stabilisiert Körper und Psyche und reduziert u.a. zahlreiche Symptome psychischer Erkrankungen wie PTBS, Depressionen, angst-und Anpassungsstörungen.

Der Körper ist bei diesen „ Störungsbilder“ in seinen Reaktionen immer betroffen, die Spürfähigkeit ist meistens eingeschränkt oder verloren gegangen. Körpersymptome werden umgedeutet und verursachen Unsicherheit bis zur Panik.

Die besondere Chance des Yoga für Kinder und Jugendliche in der stationären Jugendhilfe, die häufig unter den Symptomen traumatischer Erfahrungen leiden, liegt in der Stabilisierung, der Anregung von Selbstwirksamkeit und der Harmonisierung des psycho-vegetativen Systems. Die Verbindung des Bewusstseins mit den körpereigenen Ressourcen ermöglicht grundlegende stabilisierende Erfahrungen.

Aufbauend auf ein achtsames Üben ist die persönliche Erfahrung und Mitteilung von Befindlichkeiten und Körpersensationen im Yoga integrativer Bestandteil. Daraus ergibt sich, dass der Umgang mit sogenannten Triggersituationen sowohl in der Einzelarbeit als auch in der Gruppe selbstverständlich wird.

Die Resilienz wird gesteigert und es ergibt sich daraus eine Reduktion der Hilflosigkeit. Vor allem das praktische Lernen „Übender Verfahren“, die das Kind/der Jugendliche zu seiner Selbstregulation einsetzen kann, reduzieren Hilflosigkeit und Ohnmacht. Sie befähigen allmählich wieder ins Spüren zu kommen, Formen der Entspannungsmöglichkeiten zu finden. Gefühle von Sicherheit und relativer Zufriedenheit können nachhaltig entstehen.

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